Elden Ring Shadow of the Erdtree Best PS5 and Xbox Settings for HDR, FPS

Elden Ring bleibt auch mit der großen Erweiterung Shadow of the Erdtree ein anspruchsvolles Souls-Action-Rollenspiel – und gerade deshalb lohnt es sich, an den richtigen Stellschrauben zu drehen. Von Performance-Setups auf PS5 und Xbox Series X|S über Kamera- und Steuerungsoptionen bis hin zur HDR-Anpassung: Diese Konfigurationen sollen euch im Alltag mehr Stabilität geben und im DLC vor allem in hektischen Momenten die Übersicht verbessern.

Key takeaways

  • Auf PS5 und Xbox Series X|S läuft Elden Ring nicht in jedem Modus dauerhaft flüssig: Bildmodi reduzieren das Ruckel-Problem lediglich, sie lösen es nicht vollständig.
  • Raytracing senkt die Leistung deutlich: In den Tests fielen die Werte teils bis in den Bereich von 20 fps bei stark schwankender Framerate.
  • Die automatische Lock-On-Option („Auto-Erfassen“) entscheidet, ob ihr nach einem Kill direkt zum nächsten Ziel springt; aus bedeutet manuelles Lock-On und mehr Bewegungsfreiheit.
  • HDR ist bereits solide umgesetzt: Empfohlene Einstellungen liegen bei Helligkeit 5 bis 6 und Sättigung 6 bis 8, ergänzt durch eine passend zur TV-Spitzenhelligkeit ausgerichtete Maximalhelligkeit.
  • Für Shadow of the Erdtree wird eine Tastenanpassung empfohlen: Sprung von L3/Linker Stick-Klick auf Kreuz (Xbox: A), um häufiger genutzte Sprungpassagen entspannter zu treffen.

Grafik-Optionen: Priorität wählen statt hoffen

Ein zentrales Ergebnis: Auf PS5 und Xbox Series X|S ist kein Bildmodus „durchgehend glatt“. Stattdessen bestimmt der jeweilige Modus, wie stark und wie oft die Framerate einbricht. In den Leistungswerten zeigt sich das klar: Der Modus „Bildrate priorisieren“ kommt im Schnitt auf etwa 55 fps bei durchschnittlich rund 1652p, während „Qualität priorisieren“ mit Raytracing aus eher in Richtung 50 fps bei 2160p (4K) liegt. Mit aktiviertem Raytracing sinken die Ergebnisse deutlich: etwa 35 bis 40 fps bei durchschnittlich rund 1584p.

Beim Bildraten-Modus pendelt die Framerate häufig um die 50er-Marke, mit Schwankungen nach oben und unten. Einbrüche auf 50 fps oder darunter sind vorhanden, aber eher selten – insgesamt bleibt der Modus die stabilere Wahl, wenn ihr maximale Spielbarkeit wollt.

„Qualität priorisieren“ liegt laut Messungen unter dem Bildraten-Setup. Zwar geht es nicht dramatisch auseinander, aber gerade in hektischen Bosskämpfen macht sich der Unterschied bemerkbar. Am auffälligsten wird es, wenn Raytracing eingeschaltet ist: In den Beobachtungen traten in einzelnen Fällen Abstürze bis zu etwa 20 fps auf, während die Framerate insgesamt stark schwankte.

Die Konsequenz: Raytracing wird in dieser Konstellation eher nicht als brauchbare Option empfohlen. Die bessere „Kosten-Nutzen“-Alternative ist, die bestmögliche Framerate anzustreben. Grafische Einschnitte gibt es dann nicht als harte Trade-off-Wand, sondern eher als feineres Bild: Im Vergleich wirkt die Ausgabe im Bildraten-Modus gelegentlich etwas weicher, besonders auffällig sei die Unschärfe jedoch nur selten. Dafür gilt: Der Qualitätsmodus kann insgesamt schärfer wirken – mit dem Preis, dass die Framerate häufiger und stärker abfällt.

Was Raytracing leistet – und warum es aktuell zu teuer ist

Raytracing wird dabei für eine realistischere Schattendarstellung genutzt: Objekte werfen korrekt ausgerichtete Schatten, und in Ecken sollen diese weich auslaufen. In der Praxis sieht man dabei etwa eine konsistentere Schattierung von großen Steinen, Türen, Grashalmen und weiteren Details – außerdem wirken entfernte Schatten weniger „knackig“ und realistischer an die Umgebung angepasst.

Der Haken bleibt jedoch der gleiche wie bei vielen Raytracing-Setups: Der Preis ist eine massive Framerate-Reduktion und eine Auflösung, die eher im Bereich des Bildraten-Modus landet. Laut den Tests fallen die optischen Verbesserungen in Bewegung nur selten stark ins Gewicht, weil Elden Ring und auch die Erweiterung stark von vorberechneten Lichtstimmungen und ausgedehnten Flächen geprägt sind.

Als Zusatzhinweis wird außerdem erwähnt, dass die PS4-Version des DLC nicht so stabil läuft wie das Hauptspiel. Auch dort kommt es gelegentlich zu spürbaren Framedrops.

Steuerung & Kamera: gezielt Optionen umstellen, statt blind alles an

Bei den Gameplay-Optionen gibt es zwei Stellschrauben, die direkt beeinflussen, wie ihr im Kampf Zielsystem und Bewegungsfreiheit erlebt.

Auto-Erfassen: schneller weitergehen oder selbst entscheiden

„Auto-Erfassen“ legt fest, ob ihr nach dem Sieg über einen Gegner automatisch zum nächsten Ziel springt. Ist die Option deaktiviert, müsst ihr den Lock-On manuell setzen. Das soll euch mehr Kontrolle geben: Ihr könnt eure Angriffsrichtung freier wählen und entscheiden, welcher Gegner als Nächstes dran ist.

Manuelles Zielen: nur eingeschränkt sinnvoll

„Manuelles Zielen“ wird als etwas irreführend beschrieben, weil es eher ein Relikt aus Dark Souls 3 ohne echte Funktion sei. In der Souls-Trilogie erlaubte es während des Lock-Ons bei schweren Waffen, in viele Richtungen zuzuschlagen – etwa um auf nahende Feinde während eines langsamen Schlages zu reagieren.

In Elden Ring bleibt die Wirkung jedoch stark begrenzt: Aktiv ist sie nur bei dem „Beringter Finger“-Hammer. Mit anderen Waffen schlägt ihr weiterhin grundsätzlich in Richtung des per Lock-On erfassten Gegners – unabhängig davon, ob die Einstellung aktiv ist. Sollte ein Update daran etwas ändern und mehr Waffen einbeziehen, könnte die Option für bestimmte Build-Typen wieder interessanter werden.

Automatische Kamerarotation: im DLC wichtig, aber nicht immer

Die automatische Kamerarotation dreht die Kamera normalerweise mit eurem Charakter. In Situationen, in denen ihr seitlich an Gegnern vorbeischleicht oder gegen Drachen und andere große Gegner kämpft, kann das jedoch zu einem „Tauziehen“ um eine stabile Kameraposition führen. Deshalb wird empfohlen, die Rotation zu deaktivieren – aber nicht pauschal für alle.

Der Grund: Die Rotation kann beim Springen helfen, und das sei im Shadow-of-the-Erdtree-Kontext besonders relevant. Wenn ihr den Controller mit zwei Fingern bedient, soll diese Hilfe spürbar sein. Nutzt ihr dagegen drei Finger („Klauen“-Haltung) auf den Aktionsknöpfen, soll das Problem weniger ins Gewicht fallen.

Mauervermeidung der Kamera: kann euch Ziele kosten

„Mauervermeidung der Kamera“ soll die Kamera so ausrichten, dass sie nicht an Felsblöcken und Türrahmen kollidiert. Der Effekt: Die Kamera dreht sich um Hindernisse herum – das kann dazu führen, dass ihr Attacken in die falsche Richtung gebt oder beim Heranpirschen das eigentliche Ziel aus den Augen verliert. Bei ausgeschalteter Option „ploppt“ die Kamera stattdessen einfach durch Mauern hindurch, wodurch ihr ohne diese seltsamen Bildausschnitt-Rotation weiterzocken könnt.

Filmeffekte: mehr Wucht oder mehr Übersicht

„Filmeffekte“ sorgen bei einem erfolgreichen Parieren oder einem Backstab dafür, dass die Kamera näher an das Geschehen heranzoomt, um den Schlag visuell zu verstärken. Ist der Effekt aus, bleibt die Kamera an Ort und Stelle und ihr behaltet mehr Überblick über die Umgebung. Gerade beim Ansetzen für einen Critical Hit kann der Zoom und das Gewackel stören – daher wird der Ausschaltweg für diese Situationen als Vorteil genannt.

Anzeige: HDR richtig einstellen, damit Highlights nicht „clippen“

Die HDR-Implementierung wird als gelungen beschrieben. Das Ziel: Die Spitzenhelligkeit des Spiels soll exakt an die Fähigkeiten eures TVs angepasst werden, damit Highlights wie Metallreflexionen oder Wolken besser definiert bleiben und nicht ineinander „clippen“. Dafür wird eine Orientierung an der Spitzenhelligkeit über die TV-Daten empfohlen.

Empfohlene HDR-Werte (Praxis-Setup)

  • Helligkeit anpassen: 5 bis 6
  • Max. Helligkeit: anhand der Spitzenhelligkeit des Fernsehers
  • Sättigung anpassen: 6 bis 8

Für die Ermittlung der Spitzenhelligkeit wird genannt, dass meist ein Blick ins TV-Handbuch oder auf Vergleichsportale hilft – dort wird der Wert unter dem Punkt „10% Window Peak Brightness“ aufgeführt. Wenn ihr die maximale Helligkeit korrekt setzt, könnt ihr zusätzlich die durchschnittliche Helligkeit erhöhen, ohne dass Schwarzwerte und Spitzenhelligkeit sich ändern: Dadurch wird der restliche Bildinhalt in der Helligkeit angehoben.

Warum 5 bis 6? Bei höheren Werten soll Elden Ring zwar nicht ausbleichen, aber deutlich überbelichtet wirken. Wenn ihr dagegen bemerkt, dass Objekte ineinander clippen – etwa Wolken bei Sonne – empfiehlt sich, einen oder zwei Schritte nach unten zu gehen. Die Schwarzwerte würden laut Messung passend ausfallen (minCLL: 0 Nits), und mit korrekter Einstellung sollen auch sehr helle Elemente wie die Gnade am Boden optimal abgeriegelt sein (im Beispiel etwa 800 Nits bei maximal 800 Nits).

Außerdem wird die Sättigung für intensivere Farben um zwei Stufen nach oben gedreht, während die „deprimierende Stimmung“ – gerade im DLC – erhalten bleiben soll.

Inventar-Übersicht: neue und zuletzt verwendete Items markieren

„Neue Objekte markieren“ setzt im Inventar für neue Gegenstände ein Ausrufezeichen. „Kürzlich verwendete Objekte anzeigen“ erstellt im Inventar einen zusätzlichen Tab: Er listet nicht nur die zuletzt genutzten Items, sondern zeigt auch an, welche Gegenstände ihr zuletzt aufgehoben habt. Das wird als besonders nützlich beschrieben, wenn ihr mit vollem Inventar in den Shadow-of-the-Erdtree-DLC startet, um neue Fundstücke schneller herauszufiltern.

Tastatur/Controller: Sprungsteuerung für den DLC anpassen

Für die Tasteneinstellungen wird eine Umbelegung empfohlen: Sprung von L3 (Xbox: linker Stick-Klick) auf Kreuz (Xbox: A). Der Grund ist simpel: Das Hauptspiel nutzt selten vertikale Sprungpassagen, der Shadow-of-the-Erdtree-DLC dagegen „beinahe durchgängig“. Dadurch müsst ihr öfter Anlauf nehmen oder die Kamera im Sprung nachjustieren – mit Standardbelegung kann es dabei zu ungelenken Todes-„Abstürzen“ kommen.

Mit der Umstellung soll Sprung als Standard auf dem linken Stick-Klick liegen und Ducken auf Kreuz (Xbox: A), wodurch ihr auch beim Reiten vom Spektralross kontrollierter absteigen könnt. Wenn euch das Umschalten beim Reiten nicht gefällt, wird angeboten, die Anpassung nur in Ausnahmefällen zu nutzen.

Für Torrent gilt dabei: Nach der Umstellung soll das Abspringen über Kreuz bzw. A erfolgen, während das Hüpfen um die Gegend über den linken Stick erfolgt. Nutzt ihr dagegen eine „Klauen“-Fingerhaltung, könnt ihr die Standardeinstellungen beibehalten. Alternativ wird erwähnt, dass ihr bei einem Pro-Controller den Sprung auch auf Rücktasten legen könnt, um die Sprungpassagen komfortabler zu machen.

Marcus Chen is a gaming journalist and industry reporter with more than 10 years of experience. He covers releases, announcements, and trends across PC, PlayStation, Xbox, and Nintendo, and keeps a close eye on the indie scene and esports. Previously an editor at several gaming publications, he now writes news, reviews, and breakdowns of major industry moments—from big showcases to updates on popular titles. His work is aimed at players who want a clear, fast read on what happened and why it matters.