Ubisoft Officially Greenlights a Heroes of Might and Magic 3 Remake for 2027
Ubisoft hat auf der Gamescom überraschend grünes Licht für ein neues Heroes of Might and Magic 3-Remake gegeben. Nachdem zuvor aus einem Gamescom-Kontext sogar ein mögliches „HOMM3 Remake“ im Raum stand, bestätigte der Publisher nun offiziell die Umsetzung – inklusive Release-Fenster, Plattformen und großer technischer Änderungen.
Ubisoft bestätigt das Remake nach Gamescom-Gerüchten
Ein möglicher Hinweis auf ein Heroes of Might and Magic 3-Remake war bereits vor der finalen Ankündigung aufgetaucht – allerdings ohne klare Bestätigung in Ubisofts öffentlich einsehbarem Gamescom-Line-up. Spätestens zur Gamescom selbst löste Ubisoft die Ungewissheit auf und machte den Titel offiziell.
Das Remake soll 2027 erscheinen – für aktuelle Konsolen und PC. Auf dem PC wird es unter anderem über Steam sowie den Epic Games Store verfügbar sein.
Was Ubisoft am Original ändern will (und was bleiben soll)
Ubisoft kündigt „inhaltliche Verbesserungen und Neuerungen“ an, gleichzeitig aber den Anspruch, die Grundidee des Originals aus dem Jahr 1999 zu erhalten. Zentral ist dabei ein harter Schnitt bei der Darstellung: Während das Original mit einer 2D-iso-perspektivischen Ansicht arbeitete, setzt das Remake auf eine 3D-Welt mit freier Kamerasteuerung.
Als technische Basis nennt Ubisoft die Snowdrop Engine. Zu den genannten Features zählen:
- 4K-Grafik
- dynamische Beleuchtung
- Wettereffekte in Echtzeit
- wechselnde Jahreszeiten
Inhaltumfang: Hauptspiel plus Erweiterungen
Das Remake wird nicht nur das Hauptspiel enthalten, sondern auch die Inhalte beider Erweiterungen: „Armageddon’s Blade“ und „The Shadow of Death“.
Für Multiplayer-Fans nennt Ubisoft zudem einen überarbeiteten Onlinemodus, in dem bis zu acht Spieler gemeinsam spielen können.
Trailer sorgt für heftige Kritik: Stil, Animationen und der 2D-zu-3D-Wechsel
Mit der Ankündigung veröffentlichte Ubisoft auch einen Trailer – und der stößt bei Spielern deutlich auf Ablehnung. Kritisiert werden vor allem Grafik und Artstyle sowie die Animationen. Besonders der Wechsel von der 2D-Optik des Originals zu einer 3D-Darstellung wird als Bruch wahrgenommen.
In der Community wird das gezeigte Bild zudem mit dem Look von Mobile-Games verglichen. Mehrere Kommentare sprechen außerdem von einem „leblos“ bzw. „plastisch“ wirkenden Ergebnis. Einige Spieler vermuten darüber hinaus, dass KI-generierte Inhalte („AI Slop“) beteiligt sein könnten – vor allem wegen des charakteristischen Gesamteindrucks, der nach Meinung der Kritiker daraus entstehen kann.
Auch grundsätzliche Kritik am Remake-Ansatz taucht auf: Manche halten ein Remake für unnötig, da das Original noch spielbar sei, und verweisen auf den zeitlichen Kontext, weil im April bereits „Olden Era“ erschienen ist.
Erste Eindrücke: Remake fühlt sich laut Hands-on eher wie ein neues Spiel an
Ein weiteres Update kommt von einem frühen Anspieltest: PC Games konnte demnach einen frühen Build testen – mit einer Tutorial-Mission sowie einem vollständigen Szenario. Die Kernkritik lautet, dass sich Heroes of Might and Magic 3 im Remake eher wie ein neues Spiel mit bekannten Inhalten anfühlt, statt wie eine echte Neuauflage eines über 25 Jahre alten Klassikers.
Die Einschätzung fällt dabei besonders beim „Look and Feel“ negativ aus. Die Hoffnung in den ersten Reaktionen: Ubisoft soll bis zum Release 2027 in diesem Bereich nachbessern.
Zu der Bewertung gehört auch der praktische Punkt, dass das Remake den Strategieklassiker samt Erweiterungen auf modernen Plattformen verfügbar machen und dadurch neue Spieler erreichen soll – gleichzeitig aber ein wesentlicher Bestandteil des Originals durch 3D-Grafik und freie Kamera verändert wird.


