The Witcher 3 Remastered Free Upgrade Adds Path Tracing and New Systems on PC
CD Projekt Red kündigt ein zweites technisches Update für The Witcher 3 an: Am 29. September 2026 erscheint das Remaster als kostenloses Upgrade für Besitzer des Rollenspiels – mit deutlich angepassten Grafikeffekten, moderner Upscaling-Technik und einer Reihe tiefgreifender Änderungen an Spielsystemen. Wer jedoch mit der Neuauflage starten will, muss auf PC zwingend auf Windows 11 sowie eine SSD umsteigen.
Remaster-Upgrade startet am 29. September 2026
CD Projekt Red stellte das Paket im Rahmen der Gamescom Opening Night Live 2026 vor – zunächst mit ersten Spielszenen aus der kommenden Erweiterung Songs of the Past. Gleichzeitig zeigte das Studio eine Feature-Liste für das Hauptspiel-Remaster.
- Release des technischen Remasters: 29. September 2026
- Abstand bis The Witcher 4: laut aktueller Planung noch etwa zwei Jahre
- Start der neuen Ciri-Saga: erst 2028
Was im kostenlosen Upgrade für The Witcher 3 steckt
Das Remaster wurde gemeinsam mit dem ungarischen Co-Entwickler Yigsoft produziert. CD Projekt Red nennt für das Upgrade eine schnelle Folge von insgesamt 30 einzelnen Verbesserungen, die laut Ankündigung überwiegend nicht in den Schlagzeilen landen, aber im Trailer angerissen wurden.
Zu den zentralen Bereichen, in die das Studio diesmal stärker eingreift als beim Next-Gen-Update von Dezember 2022, gehören unter anderem:
- ein überarbeitetes Kampfsystem
- neue Finisher
- geänderte Kletter- und Bewegungsmechaniken
- ein umgebauter Fertigkeitenbaum
- Transmogrifikation
- verändertes Monsterverhalten
- neue Beutevergabe
- ein neues Questlog
- eine aufgeräumte Menüführung
PC-Fokus: Pathtracing, Ray Reconstruction und moderne Upscaler
Ein Teil der angekündigten Effekte ist ausdrücklich als on PC markiert: Pathtracing sowie Ray Reconstruction. Für Konsolen nennt das Studio stattdessen allgemein „Raytracing-Verbesserungen“ und verweist außerdem auf Unterstützung für die PlayStation 5 Pro sowie exklusive Funktionen auf der Nintendo Switch 2.
Zusätzlich werden weitere Raytracing-bezogene und Beleuchtungs-Features genannt, darunter:
- Raytracing für Haare
- ein neues Shading-Modell
- überarbeitete Volumenstreuung
- ein neuer Tone Mapper
- Ambient Occlusion nach dem GTAO-Verfahren
- neu berechnete globale Beleuchtung
- frische Texturen
Technisch hebt CD Projekt Red besonders hervor, dass das Spiel künftig nativ unter DirectX 12 läuft und das Rendering parallelisiert. Die höchste Beleuchtungsstufe bleibt dabei laut Ankündigung eine Option für Oberklasse-Grafikkarten.
Für das Upscaling werden auf breiter Basis genannt:
- DLSS 4.5
- FSR 4
- XeSS 2.0
CD Projekt Red erwähnt außerdem: DLSS 4.5 sei bis dato nur über eine kostenpflichtige Mod nachrüstbar gewesen. Offengelassen bleibt dabei, was ein plattformübergreifender Mod-Support genau in der Praxis erlaubt.
Systemanforderungen: Windows 11 und SSD sind Pflicht
Mit dem Remaster-Update verschiebt CD Projekt Red die Mindestanforderungen deutlich. Wer die neue Version starten will, braucht:
- Windows 11 (64-Bit)
- 12 GiB RAM
- 70 GiB Speicherplatz auf einer SSD
Bei der Rechenleistung zeigt CD Projekt Red sich konservativ. Als Beispiele für unterstützte Prozessoren nennt das Studio:
- AMD Ryzen 5 2600 oder Intel Core i5-8400
Bei den Grafikkarten werden genannt:
- Nvidia GeForce GTX 1660 („Turing“) mit 6 GiB
- AMD Radeon RX 5500 XT („Navi 14“) mit 8 GiB
Wichtig: Klassische Festplatten (HDDs) sowie der DirectX-11-Pfad fallen weg. Unterstützt werden außerdem nur Prozessoren, die Microsoft für sein aktuelles Betriebssystem freigibt, sowie Grafikkarten mit aktivem Treibersupport.
CD Projekt Red hatte die Anforderungen bereits Ende Mai veröffentlicht – damals noch gekoppelt an „das nächste Update“, das allgemein der für 2027 erwarteten Erweiterung zugeordnet wurde. Mit dem konkreten Termin des Remasters rückt der Stichtag jedoch auf den 29. September 2026.
Wer die neuen Bedingungen nicht erfüllen kann, soll laut Support-Dokument auf eine ältere Spielversion zurückwechseln – verliert dann aber sämtliche Neuerungen des Remasters.
Erweiterungen: Gratis für ältere DLCs, kostenpflichtig für Songs of the Past
CD Projekt Red ordnet die Erweiterungspolitik klar: Hearts of Stone und Blood and Wine sind seit dem 25. August für alle Besitzer von The Witcher 3 verfügbar, unabhängig von der Edition.
- Auf Steam kostete das Basisspiel zum Zeitpunkt der Ankündigung 29,99 Euro
- Die Complete Edition lag bei 49,99 Euro
Damit ergibt sich rechnerisch ein Aufpreis von 20 Euro für zwei Erweiterungen, die CD Projekt Red seit dieser Nacht verschenkt.
Für das neue Remaster-Ökosystem nennt das Studio außerdem Vertriebsdetails und Zukunftspläne:
- Digitale Besitzer erhalten das Remastered-Fassung kostenlos auf GOG, Steam sowie im Epic Games Store
- Auch auf PlayStation 5 und Xbox Series X|S wird das Remaster als kostenloses Upgrade bereitgestellt
- Die Nintendo Switch 2 bekommt eine native Version
- Über eine Partnerschaft mit Blizzard landet das Rollenspiel erstmals auf Battle.net
- Wer die Erweiterung auf Battle.net kauft, erhält einen Geralt-Skin für Diablo 4
Songs of the Past bleibt kostenpflichtig und soll 2027 erscheinen. Die Erweiterung führt Geralt in eine neue Region mit neuen Gegnern und einer Waffenidee: eine „Kette“ als Werkzeug im Kampf. Welche Hardware CD Projekt Red für die höchste Grafikstufe empfiehlt, bleibt dabei bislang offen; offizielle Anforderungen für das Remaster werden in der Ankündigung ebenfalls als noch nicht bekannt beschrieben.


