PlayStation Plus Tonight: Kingdom Come: Deliverance 2 Is Warhorse’s Most Realistic Open World Yet
Warhorse hat mit Kingdom Come: Deliverance 2 erneut ein Mittelalter-Rollenspiel gebaut, das sich wie eine echte Welt anfühlt – langsam, kompromisslos und mit vielen Systemen, die euren Alltag im 15.-Jahrhundert Böhmen spürbar machen. Wenn euch Open-World-Freiheit, Realismus und ein Ego-Setting mit Konsequenzen reizen, ist das Wochenende ein guter Zeitpunkt, um hineinzuspringen.
Quick facts: So bekommt ihr KCD 2 gerade
At a glance
- Genre: Rollenspiel
- Release: Februar 2025
- Metascore (PS5): 88
- GamePro-Testwertung: 87
- Abos: enthalten in PS Plus Extra/Premium und im Game Pass
Im Spiel schlüpft ihr erneut in die Rolle von Heinrich. Gemeinsam mit dem Adligen Hans zieht ihr durch eine mittelalterliche Open World in Böhmen zur Zeit des frühen 15. Jahrhunderts – und zwar aus der Ego-Perspektive. Dabei startet ihr gewissermaßen bei null und müsst euch jeden Fortschritt hart erarbeiten, statt einfach nur durch die Landschaft zu marschieren.
Ein großer Teil des Reizes liegt in den gesellschaftlichen Regeln. Wenn ihr euch nicht daran haltet, drohen euch echte Konsequenzen: Wer sich daneben benimmt, kann unter anderem auf dem Pranger landen – oder zumindest dafür sorgen, dass Heinrich nicht lange überlebt. Das macht die Abenteuerreise deutlich weniger „Sandbox zum Durchprobieren“ und mehr „leben im System“.
Warum das Tempo so anders ist
Im Vergleich zu vielen anderen Open-World-Titeln wie Assassin’s Creed oder The Witcher 3 geht Kingdom Come: Deliverance 2 spürbar langsamer zur Sache. Kämpfe sind außerdem anspruchsvoll und verlangen euch mehr ab, statt nur als schneller Hindernis-Check zu funktionieren. Genau daraus entsteht die Spannung: Ihr werdet nicht automatisch belohnt, nur weil ihr im Marker unterwegs seid.
Der eigentliche Star ist aber die Open World selbst. Böhmen wirkt laut Beschreibung besonders detailreich und lebendig, getragen von einer Technik, die das Gesamtbild aufwertet: Dynamische Beleuchtung soll die Umgebung realer wirken lassen, ohne dass es auf PS5 und Xbox Series X zu großen Abstrichen bei Performance oder Auflösung kommt.
Licht, Reaktionen und Konsequenzen
Für den visuellen Eindruck soll Warhorse eine eigene Ray-Tracing-Variante namens SVOGI nutzen. Das Ziel: Mittelalter-Atmosphäre, die nicht nur „schön aussieht“, sondern die Welt glaubwürdig rüberbringt. Und während ihr unterwegs seid, bleibt nicht alles statisch.
Auch die Figuren im Spiel sind auf eine nachvollziehbare Weise in den Alltag eingebunden. NPCs haben eigene Tagesabläufe und reagieren erkennbar darauf, wie Heinrich sich gerade verhält oder wie es um seinen körperlichen Zustand steht. Das betrifft nicht nur Dialoge, sondern kann direkt beeinflussen, wie andere euch wahrnehmen und ob ihr im Gespräch Vorteile bekommt.
Ein konkretes Beispiel: Wer Heinrich nicht regelmäßig wäscht und mit entsprechendem Geruch an Wachen vorbeischleicht, kann auffliegen. Umgekehrt: Frisch herausgeputzt kommt Heinrich besser bei seinen Gegenübern an und kann dadurch beim Handeln oder Überreden leichter ans Ziel kommen.
Was andere am Wochenende spielen
Während ihr euch durch Böhmen bewegt, geht es in der Redaktion offenbar genauso gemischt zu. Rae ist in der Modern Warfare 4-Beta unterwegs und spielt dazwischen Project Zomboid mit ihrer Zombie-Crew. Hannes widmet sich Fields of Mistria und ordnet es als „bestes Stardew Valley seit Stardew Valley“ ein.
Eleen bleibt derweil bei Monster Hunter Stories 3. Max hat mit Bleak Faith: Forsaken begonnen und beschreibt den ersten Eindruck als „ganz gut, mal sehen ob es so bleibt“. Chris wiederum sammelt offenbar die letzten, noch verbuggten Erfolge in Mortal Shell 2 – also bleibt bei allen genug zu tun.


