PC Games Hardware 10/2026: New PC Audio, Latency Tests & Ryzen Focus
PC Games Hardware (PCGH) bringt mit der Ausgabe 10/2026 eine neue Ladung PC-Audio, Latenz- und Praxis-Tests auf den Markt – inklusive Schwerpunkt auf Ryzen, modernen RAM-Tunings und zwei Teilen Low-End-Gaming. Das Heft erscheint digital am 28. August und als gedruckte Version ab dem 4. September; Abonnenten sollen dabei schon früher Zugriff bekommen.
Quick facts zur PCGH-Ausgabe 10/2026
- 17 Seiten rund um PC-Sound (inklusive Tests und Erklärteile)
- GPU-Latenzduell: Arc vs. Radeon vs. GeForce (End-to-End-Latenz, u. a. mit Anti-Lag/XeLL/Reflex und FPS-Limits)
- CPU-Test: Ryzen 7 7700X3D
- Low-End-Gaming: Teil 1 & Teil 2, jeweils mit aktuellen Budget-Setups
- Gaming-Peripherie: Tastaturen mit integriertem Display im Test
- Linux-Themen: LLMs lokal (LLMfit) und TPM 2.0 unter Linux (u. a. zu LUKS/SSH/Secrets)
- DVD-Extra: Gratis-DVD-Vollversion mit Syberia: The World Before (Code-Handling über PCGH-Seite und Gamesplanet-Rabatt)
Die Ausgabe 312 (10/2026) ist thematisch breit aufgestellt: Von Headsets über Audiointerfaces und PCIe-Soundkarten bis hin zu einer größeren Wissensstrecke zur Radeon-Historie. Dazu kommen mehrere Praxis- und Erklärartikel, die sich an konkrete Kauf- und Einstellungsfragen richten – etwa beim RAM-Tuning oder bei der Frage, wann ein Gaming-Setup trotz Budget wirklich spürbar besser wird.
Im Bereich Audio stehen gleich mehrere Tests an: Acht Gaming-Headsets sollen sich bei Klang, Mikrofon, Komfort und Ausstattung messen – und die Redaktion stellt dabei auch die Preisfrage in den Mittelpunkt. Für Audiointerfaces geht es um die passende “Studio”-Stufe für den PC, während bei Soundkarten 2026 die Frage nach Sinn und Zweck von internen Lösungen im Fokus steht.
Headsets, Interfaces und PCIe-Soundkarten: Audio-Tests mit klarer Preislogik
Der Headset-Test stellt Budget-Modelle denen aus dem Oberklasse-Segment gegenüber und untersucht außerdem, wie sich Kabel- und Funk-Designs in der Praxis auswirken. Im Testfeld sind unter anderem Corsair HS35 V3, Corsair Void Max Wireless V2, Glorious GHS Eternal, JBL Quantum 950 Wireless, Sharkoon Skiller SGH50, Sony Inzone H6 Air sowie Turtle Beach Atlas 200 und Turtle Beach Stealth Pro 2.
Bei den Audiointerfaces zeigt die Ausgabe den Sprung von Einsteiger bis Profi anhand von drei Focusrite-Modellen: Scarlett 2i2 (4. Gen), Scarlett 18i20 (4. Gen) und ISA C8X. Dabei wird auch eingeordnet, für wen sich ein Audiointerface lohnt – und wann eine “klassische” Soundkarte ausreichend bleibt.
Auch die Soundkarten bekommen 2026 einen eigenen Testabschnitt: USB-Audio ist zwar überall, aber die PCGH prüft dennoch drei PCIe-Modelle von Creative und vergleicht Klang, Anschlüsse, Funktionen sowie typische Einsatzfelder. In der Auswahl stehen Creative Sound Blaster AE-9, Creative Sound Blaster AE-X und Creative Sound Blaster Audigy Fx Pro.
Latenz statt nur FPS: Arc vs. Radeon vs. GeForce im direkten Duell
Für das Latenzthema geht es nicht nur um Bildraten, sondern um das Gefühl von Direktheit und Reaktionsfähigkeit. Die PCGH gleicht die FPS zwischen Arc B580, Radeon RX 9060 XT und GeForce RTX 5060 Ti an und misst die tatsächliche End-to-End-Latenz.
Im Test werden außerdem Mechanismen wie Anti-Lag, XeLL und Reflex sowie unterschiedliche FPS-Limits gegeneinander gesetzt. Damit soll klarer werden, welche Plattformen in der Praxis den schnelleren “Input-Output”-Weg bieten – auch dann, wenn die reine FPS-Zahl allein keinen vollständigen Eindruck liefert.
Ryzen 7 7700X3D und RAM-Tuning: Wo lohnt sich der “X3D”-Sweetspot?
Ein zentrales CPU-Thema ist der Ryzen 7 7700X3D: Er kombiniert acht Zen-4-Kerne mit 3D V-Cache, taktet aber niedriger als der bekannte 7800X3D. Getestet werden Gaming-Leistung, Anwendungen, Verbrauch und Effizienz, ergänzt um die Preis-Einordnung innerhalb des aktuellen Ryzen-Angebots.
Beim RAM-Tuning vergleicht die Ausgabe MSI High-Efficiency Mode (HEM) gegen normales EXPO sowie EXPO Ultra Low Latency. Auf einem Ryzen 7 9800X3D werden mehrere HEM-Stufen gegenübergestellt, wobei das BIOS-Tuning speziell auf Leistung und Stabilität untersucht wird.
Low-End-Gaming 2026: Budget-PCs, konkrete Kompromisse, reale Eingabelatenz
Teil 1 der Low-End-Serie stellt einen älteren Budget-PC mit Ryzen 5 5600 und Geforce RTX 3050 den Anforderungen aktueller Spiele entgegen. Getestet werden vier Titel, um Einstellungen zu finden, die in der Praxis gute Optik und spielbare Bildraten zusammenbringen: Assassin’s Creed Black Flag Resynced, Arc Raiders, Forza Horizon 6 und das Gothic Remake.
Im zweiten Teil geht es dann um die Gegenüberstellung eines Budget-PCs mit modernerer Hardware. Dabei werden Grafikdetails, Auflösung, Performance und Eingabelatenz miteinander verglichen – mit dem Ziel, sichtbar zu machen, was neben den FPS ein deutlich schnelleres System im Alltag wirklich verbessert.
Gaming-Tastaturen mit Display: Mehr Nutzen oder Spielerei?
Fünf Tastaturen mit zusätzlichem Bildschirm werden darauf geprüft, ob das Konzept im Alltag wirklich Mehrwert schafft. Je nach Modell reicht die Bandbreite von OLED und Touchscreen bis hin zu integrierten Stream-Deck-ähnlichen Funktionen, während Bedienung, Ausstattung und Tastentechnik gegeneinander abgewogen werden.
Im Test stehen Corsair Galleon 100 SD, Corsair Vanguard Pro 96, Gamakay TK75HE V2, Razer Blackwidow V4 Pro 75 % und Turtle Beach KB7.
Wissen & Linux: SMT/Hyper-Threading, lokale LLMs und TPM 2.0 im Linux-Alltag
Ein Basisartikel erklärt, was SMT und Hyper-Threading technisch leisten – und warum mehr Threads nicht automatisch zu mehr Leistung führen. Außerdem wird darauf eingegangen, welche Ressourcen sich Threads teilen und warum Spiele darauf unterschiedlich reagieren.
Für lokale KI beschäftigt sich ein weiterer Beitrag damit, welches LLM zur vorhandenen Hardware passt. Mit LLMfit soll abgeschätzt werden, welche lokalen Sprachmodelle auf dem System sinnvoll sind und welche Anforderungen an VRAM, Arbeitsspeicher und CPU-Leistung entstehen; außerdem wird gezeigt, wie die Auswahl für lokale Modelle praktisch angegangen wird.
Unter Linux geht es schließlich um TPM 2.0 – mit dem Fokus darauf, dass die Funktion nicht nur als “Windows-11-Pflicht” im Rechner steckt. Die Ausgabe nennt Einsatzmöglichkeiten rund um LUKS, SSH-Schlüssel und versiegelte Secrets, ordnet aber auch Grenzen des zusätzlichen Hardware-Schutzes ein.
Extras & DVD: Syberia: The World Before als Gratis-Vollversion
Zur DVD-Ausgabe gehört ein Gratis-Code für Syberia: The World Before. Der Spiele-Heftcode wird dazu zwischen Seite 66/67 auf der PCGH-Seite eingegeben, anschließend soll der dort erhaltene Code als Rabattcode bei Gamesplanet verwendet werden, um einen Steam-Code für das Spiel einzulösen.
Das Adventure von Microids verbindet die Geschichte auf zwei Zeitebenen: In einer Handlung begleitet man Kate Walker im Jahr 2004 durch ein steampunkig angehauchtes Osteuropa, während die zweite Ebene ins Jahr 1937 zurückführt – kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Veröffentlicht wurde das Spiel am 18. März 2022; die USK-Freigabe liegt bei ab 16 Jahren.
Die Hersteller-Systemanforderungen nennen als Minimum Windows 7 64-bit, einen i5 6600, 8 GB RAM sowie Geforce GTX 750 Ti oder AMD Radeon HD 7850, dazu 22 GB freier Speicher und DirectX 11. Empfohlen werden Windows 10, i7 8700, 16 GB RAM sowie Geforce GTX 2070 oder Radeon RX 6600.
Wichtig fürs Einlösen: Aus rechtlichen oder technischen Gründen läuft der Code nach rund 6 bis 7 Monaten aus. Das Enddatum wird mit 31.01.2027 angegeben; außerdem weist die PCGH darauf hin, dass der Installationsschlüssel im Heft aus rechtlichen Gründen nicht direkt abgedruckt wird und stattdessen über die Codekarte umgewandelt werden muss.
Radeon-History und weitere Heftelemente
Neben Tests gibt es eine Wissensstrecke zur Radeon-Historie: Teil 2 führt den Weg von ATI über die AMD-Ära, beginnend bei HD 7000 und Graphics Core Next, weiter über Hawaii, Fury, Polaris und Vega bis zu Navi und RDNA 4. Dabei werden prägende Grafikkarten, große Architekturwechsel und Technik hinter mehr als einem Jahrzehnt Radeon eingeordnet.
Als weiteres Bonusmaterial enthält die DVD das “PDF-Geheimarchiv #4”: Es fasst mehr als 700 Seiten PCGH-Hardwarewissen zusammen und bringt sieben komplette Sonderhefte als PDF zurück – mit großen Specials zu Radeon, Geforce GTX 1000, Ryzen, SSDs, RAM sowie Wasserkühlung.
Die PC Games Hardware 10/2026 (Ausgabe 312) erscheint digital am 28. August und in gedruckter Form am 4. September. Print-Abonnenten sollen die Hefte üblicherweise einige Tage früher erhalten; die digitale Early-Access-Veröffentlichung erfolgt laut Plan jeweils zuerst am letzten Freitag des Monats, die gedruckte Ausgabe eine Woche später am ersten Freitag des Folgemonats.


