Atari Announces Rollercoaster Tycoon Wonderworks, Coming End of 2026
Atari hat auf der Gamescom im Rahmen der „Opening Night Live“ eine Rückkehr der Freizeitpark-Reihe angekündigt: „Rollercoaster Tycoon Wonderworks“ soll Ende 2026 erscheinen und setzt dabei auf eine Mischung aus bewährtem Management-Gameplay und neuen Systemen für Unfälle und Physik.
Nach längerer Pause kommt damit ein neuer Teil der beliebten Park-Simulation in Entwicklung. Diesmal verantwortet das Studio Springloaded die Arbeit am Projekt. Bekannt wurde das Team unter anderem durch „Let’s Build a Zoo“, das auf Steam mit „sehr positiven“ Nutzerbewertungen (89 Prozent) gelistet ist.
Inhaltlich will das Spiel an die klassischen Aufbauelemente anknüpfen: Parkfinanzen, Personalmanagement, Forschung, Streckenbau sowie die Zufriedenheit der Besucher sollen weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Auch die isometrische Perspektive bleibt erhalten, wird aber visuell neu interpretiert: Statt des traditionellen Looks setzt das Spiel auf eine Optik, die an Kunststoffmodell-Ästhetik erinnert. Dazu kommt ein benutzerfreundlicheres Bedienkonzept, das gerade Neueinsteiger in die Reihe unterstützen soll.
Die größte Neuerung ist eine Physik-Engine, die für deutlich dynamischere Zwischenfälle sorgen kann. Laut Ankündigung können Attraktionen beschädigt werden, Passagiere geraten dabei durch die Luft, und schwere Unfälle sollen sogar umfangreiche Aufräumarbeiten nach sich ziehen – inklusive Helikopter-Einsätzen. Gleichzeitig soll der gesamte Stil die Wirkung eines bunten Modellbau-Universums erzeugen, was sich auch in der Grafik widerspiegelt.
Für den PC ist ein gestaffter Start geplant: Die Early-Access-Version soll voraussichtlich im Winter 2026 für 24,99 Euro auf Steam starten. Der Testzeitraum ist zunächst auf rund ein Jahr ausgelegt. Während dieser Phase will das Team die Community eng einbinden – über Steam und Discord – damit Balancing, Features und Inhalte gezielt nach Spielerwünschen weiterentwickelt werden.
Die Early-Access-Fassung wird zwei Freizeitparks umfassen: Hollow Creek und Forest Frontiers. Dazu gehören rund 60 Fahrgeschäfte, Bauten und Verkaufsstände sowie mehr als 150 Deko-Objekte. Das Entwicklerteam nennt als Richtwert, dass sich alle Inhalte in etwa sechs Stunden freischalten lassen. Danach soll das Angebot bis zur finalen Version kontinuierlich erweitert werden. Zum Release (Version 1.0) ist außerdem eine Konsolen-Version geplant; dort soll der Preis höher ausfallen als in Early Access.
Geplante Ergänzungen bis zur Vollversion umfassen mindestens sechs weitere Vergnügungsparks sowie Wasserflächen inklusive passender Wasserfahrgeschäfte. Darüber hinaus sollen dynamische Wetterwechsel hinzukommen, zusammen mit einer erweiterten Meta-Progression. Auch ein festeres, erreichbar geplantes Spielende ist vorgesehen. Außerdem kehrt der klassische Achterbahn-Baumodus zurück – wahlweise mit Rasterunterstützung – ergänzt durch ein überarbeitetes, intuitiveres Menü für Konstruktion, Design und Testfahrten.
Springloaded-Gründer James Barnard beschreibt den Ansatz so: Man habe sich von Beginn an vorgenommen, vorzustellen, wie „Rollercoaster Tycoon“ heute aussehen würde, dabei jedoch die Spielmechaniken beizubehalten, die die Spieler an den Originalen besonders geliebt haben. Diese Idee habe jede Entscheidung im Projekt geleitet.


