GameStop Trade-In Goes Viral as Collector Scores Thousands in Store Credit

GameStop mag sich aus Deutschland zurückgezogen haben, doch in den USA kursiert weiterhin jede Menge Stoff rund um “Trade In”. Jetzt sorgt ein besonders großes Tauschgeschäft für Aufsehen: Ein Sammler soll in einer einzigen Aktion Tausende Euro in Form von Store-Credit erhalten haben, weil er gleich mehrere Generationen an Konsolen und Handhelds gebündelt abgegeben hat.

Ein Sammler tauscht Berge an Hardware ein

  1. Ein Kunde namens Josh ist in Clackamas, Oregon in eine GameStop-Filiale gegangen.
  2. In seinem Gepäck: “hunderte von defekten Konsolen”, die er im Rahmen einer speziellen Trade-In-Aktion abgab.
  3. Josh tauschte dabei Konsolen und Handhelds aus mehreren Generationen ein.
  4. Zu den genannten Beispielen zählen alte PSPs, Nintendo Switch (Lite)-Geräte, ein NES, ein originaler Game Boy sowie mehrere Nintendo DS-Konsolen.
  5. Als Ergebnis erhielt Josh GameStop-Gutscheine im Gesamtwert von 10.690,06 US-Dollar (entspricht 9.154,54 Euro).

Der zugehörige Post auf dem offiziellen X-Account von GameStop erreichte laut den genannten Zahlen über 4,6 Millionen Impressionen.

Reaktionen: Mehr Geld möglich, aber Aufwand und Risiko

In den Kommentaren unter dem X-Post wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass Josh für seine alte Konsolensammlung womöglich mehr bekommen hätte, wenn er die einzelnen Geräte anderweitig verkauft hätte – etwa über eBay. Gleichzeitig ist klar: Der Aufwand wäre deutlich höher gewesen, weil jede Konsole einzeln hätte veräußert werden müssen.

Außerdem stellten Nutzer die Frage, ob Josh wirklich alle Geräte hätte loswerden können. Genau dieses Risiko könnte dafür sorgen, dass sich der Unterschied zwischen einem GameStop-Trade-In und dem Erlös über Einzelverkäufe am Ende weniger stark auswirkt als man zunächst denkt.

Nicht der größte Trade – aber ein auffälliger Fall

Trotzdem heißt es in der Diskussion auch: Das gezeigte Geschäft ist nicht der größte Wareneintausch bei GameStop überhaupt. Als Vergleich wird eine frühere Aktion aus Texas genannt, bei der ein Kunde eine extrem seltene Gengar-Holo-Pokémonkarte aus dem Jahr 2003 für 30.494,70 US-Dollar (rund 26.100 Euro) eintauschen konnte.

Damit bleibt der Fall Josh ein starkes Beispiel dafür, wie groß der Effekt eines gebündelten Trade-Ins ausfallen kann – selbst wenn die Hardware als defekt beschrieben wird.

Marcus Chen is a gaming journalist and industry reporter with more than 10 years of experience. He covers releases, announcements, and trends across PC, PlayStation, Xbox, and Nintendo, and keeps a close eye on the indie scene and esports. Previously an editor at several gaming publications, he now writes news, reviews, and breakdowns of major industry moments—from big showcases to updates on popular titles. His work is aimed at players who want a clear, fast read on what happened and why it matters.