Razer Viper V4 Pro Esports Green Edition Launch Costs €189.99
Razer bringt mit der Viper V4 Pro in einer neuen „Esports Green Edition“ eine auffällige Farbvariante auf den Markt – technisch bleibt die Maus dabei unverändert. Die Sonderedition startet bei 189,99 Euro und liegt damit spürbar über dem aktuellen Straßenpreis des serienmäßigen schwarzen Modells.
Razer legt die Viper V4 Pro in „Pantone 802 C“ neu auf
Die Esports Green Edition setzt auf den Farbton „Pantone 802 C“, der als markentypisches Razer-Grün beschrieben wird. Laut Hersteller wurden Material und Farbgebung in einem aufwendigen Kalibrierungsprozess so aufeinander abgestimmt, dass das Grün auf der Bühne und bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen möglichst konstant aussieht.
Auch bei der Vermarktung bleibt Razer im E-Sports-Umfeld: Als prominentes Gesicht wird Lee „Faker“ Sang-hyeok genannt, der laut Hersteller die grüne Viper V4 Pro empfiehlt. Gleichzeitig macht der Hinweis allein noch keine Aussage darüber, ob die Maus zu Hause einen messbaren Vorteil liefert.
Exklusiver Vertrieb über Razer.com und ausgewählte Stores
Die grüne Viper V4 Pro wird Teil der „Esports Green Collection“ und soll exklusiv über Razer.com sowie in ausgewählten Razer-Stores erhältlich sein. In der Pressemitteilung nennt Razer zudem weitere grüne Sondermodelle innerhalb der Kollektion: Deathadder V4 Pro, Huntsman V3 Pro Tenkeyless 8 KHz und Black Shark V3 Pro.
Preis: rund 41 Euro Aufschlag für dieselbe Technik
Razer verlangt für die Esports Green Edition 189,99 Euro. Die unverbindliche Preisempfehlung des schwarzen Standardmodells liegt bei 179,99 Euro, was einem Aufschlag von 10 Euro für die Sonderfarbe entspricht. Im Handel zeigt sich jedoch ein deutlich anderes Bild: Der schwarze Viper V4 Pro wird zum Zeitpunkt „Stand: 20.08.2026“ laut PCGH-Preisvergleich bereits ab 149 Euro angeboten.
Damit kostet die grüne Variante aktuell 40,99 Euro oder 27,5 Prozent mehr – obwohl keine technischen Änderungen angekündigt werden. Razer verweist zudem auf eine ähnliche Preisstaffelung innerhalb der Esports-Green-Collection: Bei der Deathadder V4 Pro nennt Razer einen Aufschlag von 10 Euro gegenüber dem schwarzen Modell, bei der Huntsman V3 Pro TKL 8 kHz beläuft sich der UVP-Unterschied auf 20 Euro. Je stärker die schwarzen Modelle im Straßenhandel reduziert werden, desto größer fällt der reale Abstand aus.
Da die grüne Edition exklusiv über Razer.com und ausgewählte Stores verkauft wird, ist der Wettbewerb im Handel kleiner – ob und wie schnell der Mehrpreis sinkt, bleibt abzuwarten.
Technik unverändert: Focus Pro 50K, 8.000 Hz kabellos und optisches Scrollrad
Trotz des neuen Looks bleibt die Ausstattung der Viper V4 Pro Esports Green Edition laut Angaben und Testfakten gleich. Beim Sensor kommt der Focus Pro 50K Optical Sensor Gen-3 zum Einsatz, der 50.000 dpi unterstützt. Für den drahtlosen Betrieb nennt Razer Hyperspeed Wireless Gen-2, sodass 8.000 Hz auch ohne Kabel möglich sind.
Weitere Eckpunkte sind ein optisches Scrollrad sowie Gen-4-Haupttastenschalter, die laut Razer mehr als 100 Millionen Klicks aushalten sollen. Beim Akku nennt Razer Reichweiten von bis zu 180 Stunden bei 1.000 Hz und bis zu 45 Stunden bei 8.000 Hz.
Gewicht und Handgefühl: Das grüne Modell ist das schwerste der getesteten Varianten
Die Esports Green Edition wiegt 52 Gramm. Damit liegt sie zwei Gramm über der von PCGH getesteten weißen Version und drei Gramm über der schwarzen Variante. Für Spieler, die bei einer E-Sports-Maus auf jedes Gramm achten, bedeutet die grüne Ausführung damit das höhere Gewicht – trotz des höheren Preises.
Testfazit: Sehr gute Performance, aber kein echter Preis-Leistungs-Gewinn
Im PCGH-Test wurde der Sensor als sehr präzise beschrieben, ohne auffälliges Jittering. Zusätzlich überzeugten die auf etwa 0,9 Millimeter reduzierte Hubhöhe, die stabile 8.000-Hz-Funkverbindung und ein optisches Scrollrad, das sauber einrastet.
Die Haupttasten liefern laut Test einen direkten, knackigen Druckpunkt, klicken jedoch hell und vergleichsweise laut. Die Form sei für mittelgroße bis große Hände sowie für alle drei Griffstile passend, für kleine Hände dagegen zu groß. Bluetooth und Beleuchtung fehlen.
Mit 50.000 dpi und zahlreichen Softwarefunktionen ist die Hardware eher als Feintuning für ambitionierte Nutzer einzuordnen. Am Ende steht in der PCGH-Bewertung eine sehr gute Gesamtnote von 1,13, aber beim Preis-Leistungs-Verhältnis gibt es ein „Ausreichend minus“. Ambitionierte Spieler und E-Sportler bekommen damit weiterhin eine technisch starke Profi-Maus – wer jedoch vor allem auf den Preis achtet, fährt mit dem aktuell günstigeren schwarzen Modell laut Testfakten rund 41 Euro weniger.
Was die Esports Green Edition ausmacht
- Optisch im „Pantone 802 C“-Grün, abgestimmt für konsistentes Aussehen unter verschiedenen Lichtbedingungen.
- Technisch keine angekündigten Änderungen: Fokus auf 50.000 dpi, 8.000 Hz kabellos, optisches Scrollrad und optische Schalter.
- Aktuell höherer Kaufpreis ohne Leistungsplus: rund 41 Euro Aufschlag gegenüber dem günstigsten schwarzen Angebot.
- Mit 52 Gramm das schwerste der genannten getesteten Farbvarianten.


