Microsoft Flight Simulator 2024 Sim Update 6 Arrives, Still No AMD FSR 4
Microsoft Flight Simulator 2024 hat mit Sim Update 6 (Version v1.8.14.0) ein neues Update erhalten, das vor allem am Karriere-Modus, an der Avionik und an Flugmodellen schraubt. Während das Patch auch technische Fehlerbereinigungen und spürbare Komfort-Änderungen mitbringt, ist eine auffällige Baustelle aus der vorangegangenen Beta inzwischen wieder zurückgedreht worden: AMDs Upscaling-Plattform FSR 4 ist nicht im finalen Stand des Updates gelandet.
In der Beta hatte die native Integration von AMD FSR 4 im Fokus gestanden. Das Ziel war, die Upscaling-Technologie direkt auf RDNA-4– und RDNA-3-Grafikkarten nutzbar zu machen – ausdrücklich auch ohne zusätzliche Injector-Tools wie Optiscaler. Dieses Vorhaben hat den Sprung in Sim Update 6 jedoch nicht geschafft. Microsoft begründet das mit als unlösbar beschriebenen Inkompatibilitäten zwischen FSR 4 Frame Generation und dem Rendering in mehreren Fenstern (Multi-Window). Laut den Entwicklern zieht Asobo daraus die Konsequenz und setzt das Upscaling-System zunächst auf den Stand von Sim Update 5.1 zurück – diesmal mit FSR 3.
Parallel arbeitet das Team mit AMD an einem Fix für ein kommendes Update. Für Spieler mit aktuellen GeForce-Karten bleibt das Upscaling indes klar geregelt: Dort ist Nvidia DLSS 4.5 als primäre Lösung integriert. Zusätzlich bringt DLSS 4.5 Unterstützung für Dynamic Frame Generation sowie nativen Ingame-V-Sync mit.
Sim Update 6: Technik-Fixes und spürbare Änderungen
Auch abseits der Upscaling-Thematik enthält Sim Update 6 mehrere Korrekturen an der Engine. Dazu zählen laut den Release-Informationen Verbesserungen bei bekannten Bildfehlern und Ladeproblemen, insbesondere beim Nachladen von Cockpit-Texturen sowie bei LOD-Wechseln bei schnellen Blickbewegungen. Zudem wurden Raymarcing-Schatten in der Distanz überarbeitet und eine Absturzursache im Zusammenhang mit aktivierten Raytracing-Schatten behoben.
Ein weiterer Punkt betrifft die Performance während des initialen Ladevorgangs: Ein Bug, der die Framerate künstlich begrenzte und dadurch die Zeit bis zum Desktop verlängerte, soll ebenfalls entfernt worden sein. Ergänzend wird ein Speicherproblem adressiert, das beim Laden komplexer WASM-Systeme auftreten konnte.
Auf der Gameplay-Seite geht das Update ebenfalls über reine Stabilität hinaus. So entfällt der bislang nötige Walkaround-Zwang vor dem Flug, wodurch der Einstieg fortan direkt im Cockpit möglich ist. Außerdem sind Bush-Trip-Freiflug-Touren aus MSFS 2020 nun vollständig in das Paket integriert. Alle genannten Anpassungen sollen in den offiziellen Release-Notes im Detail dokumentiert sein.


