Hearts of Iron IV Player Takes 900 Hours to Finish the Tutorial

Hearts of Iron IV hat auf Steam einen Ruf als Strategie für Ausdauernde – und ein aktueller Erfahrungsbericht bringt das auf den Punkt: Ein Spieler brauchte rund 900 Stunden, um das Tutorial wirklich abzuschließen. Damit steht er nicht allein da, denn die Weltkriegssimulation gilt weiterhin als extrem komplex, mit einer Lernkurve, die selbst nach ersten Anleitungen oft erst nach vielen Spielstunden greift.

Key takeaways

  • Ein Steam-User namens Soulnether berichtet, er habe das Tutorial von Hearts of Iron IV erst nach etwa 900 Stunden geschafft.
  • In seiner Rezension beschreibt er, dass ihn das Spiel zuvor fast 900 Stunden kostete, um überhaupt Spaß am Lernen zu finden.
  • Die Einstiegshürde wird als sehr hoch beschrieben, u. a. wegen Menüs, Einheiten und Wirtschaftssystemen.
  • Das Spiel wird als deutlich komplexer eingeordnet als Crusader Kings 3 aus demselben Publisher-Umfeld.
  • Als Anfänger-Empfehlungen kursieren auf Reddit und Steam u. a. Italien (für den Einstieg) sowie Australien (für Spiel mit Fokus auf Wirtschaft und Marine).
  • Soulnether verweist scherzhaft auf die KI und darauf, dass „Schnellspiele“ seiner Erfahrung nach oft erst spät in der Nacht enden.

900 Stunden bis zum Tutorial: Frust oder Durchbruch?

Soulnether schildert auf Steam, dass er nach rund 900 Stunden endlich das Tutorial von Hearts of Iron IV abgeschlossen hat. In seiner Bewertung erklärt er außerdem, dass er insgesamt ungefähr 900 Stunden gebraucht habe, um das Spiel zu lernen – doch jetzt, so sein Eindruck, fange er „langsam“ an, den Dreh herauszubekommen.

Die Beschreibung bleibt dabei bewusst überspitzt: Das Tutorial sei zwar „nur“ 900 Stunden lang, die KI wirke dabei entweder extrem überlegen oder völlig zufällig, und jedes Schnellspiel ende irgendwann um etwa vier Uhr morgens. Sein Fazit: Er habe zuvor fast 900 Stunden damit verbracht, etwas daran abzutrotzen, und nun beginne er zu verstehen, wie das System zusammenarbeitet.

Warum der Einstieg so schwer ist (und warum Paradox weiter nachlegt)

Hearts of Iron IV gilt in der Community als sehr schweres und komplexes Strategiespiel. Laut dem Bericht ist der Einstieg vor allem wegen der vielen Menüs, der Vielzahl an Einheiten und der verzahnten Wirtschaftssysteme mühsam. Gleichzeitig wird betont, dass trotz vorhandener Tutorials und Einstiegshilfen eine extrem steile Lernkurve dazugehört: In den ersten Stunden kommt es demnach häufig zu unerwarteten Niederlagen, bis Kampf- und Nachschubmechaniken wirklich verstanden werden.

Als Vergleich wird auch der Abstand zu Crusader Kings 3 genannt, das vom gleichen Publisher stammt. Hearts of Iron IV wird dabei klar als anspruchsvoller und komplexer eingeordnet.

Ein weiterer Faktor: Das Spiel erhält weiterhin regelmäßig neue Inhalte. Dadurch wächst Hearts of Iron IV über die Zeit und wird „alle Monate“ größer, was den Fun-Faktor für erfahrene Spieler erhöhen kann, aber den Einstieg für Neulinge nicht unbedingt einfacher macht. Gleichzeitig gibt es auch DLCs, die unter Spielern und Streamern teils stark umstritten sind.

Tipps aus der Community: Italien zum Lernen, Australien für Alliierte

Für Einsteiger werden in Steam- und Reddit-Diskussionen häufig bestimmte Nationen empfohlen. Als besonders anfängerfreundlich gilt dabei Italien, weil die Herausforderungen dort laut den genannten Empfehlungen nicht ganz so groß seien wie in anderen Startoptionen.

Für Spieler, die lieber als Alliierte spielen möchten, wird außerdem Australien genannt. Die Empfehlung zielt darauf, sich stärker auf Wirtschaft und Marine-Kämpfe zu konzentrieren.

Beide Vorschläge haben einen gemeinsamen Kern: Die großen Verbündeten sollen dabei die Hauptaufgaben übernehmen, während man sich als Lernender eher mit kleineren Teilbereichen beschäftigen kann, bis man die grundlegenden Systeme sicherer beherrscht.

Viele Stunden, trotzdem Zweifel: Diskussionen in der Steam-Community

Der Bericht verweist außerdem auf einen Spieler, der auf Steam über 3.200 Stunden in Hearts of Iron IV investiert hat, das Spiel jedoch nicht empfehlen würde. Diese negative Bewertung wird mit einer Antwort eines Entwicklers in Verbindung gebracht, die wiederum eine Diskussion ausgelöst haben soll.

Marcus Chen is a gaming journalist and industry reporter with more than 10 years of experience. He covers releases, announcements, and trends across PC, PlayStation, Xbox, and Nintendo, and keeps a close eye on the indie scene and esports. Previously an editor at several gaming publications, he now writes news, reviews, and breakdowns of major industry moments—from big showcases to updates on popular titles. His work is aimed at players who want a clear, fast read on what happened and why it matters.