Diablo Creator David Brevik Calls Eye of the Beholder’s Ending “Worst Ever
David Brevik, der Schöpfer von Diablo, hat in einem Interview einen Blick in seine Steam-Bibliothek gewährt – und dabei ein Spiel genannt, das er bis heute für das schlechteste Finale überhaupt hält. Das Kuriose: Er spielt es trotzdem noch immer gern.
Der Blick zurück: Eye of the Beholder (1991)
Zu den ältesten installierten Titeln in Breviks Sammlung zählt Eye of the Beholder aus dem Jahr 1991. Besonders die Atmosphäre, das Dungeon-Exploring und die eigens auf Millimeterpapier gezeichneten Karten sind ihm in Erinnerung geblieben.
Er hebt außerdem hervor, wie früh das Spiel mit einer Art Pseudo-3D-Grafik arbeitete: Brevik ordnet das zeitlich ein, lange bevor Wolfenstein 3D als 3D-Referenz wirklich Thema wurde. Für ihn war gerade diese Mischung aus Rasterlogik, rundenbasierter Struktur und dem Gefühl, eine Gruppe durch einen Dungeon zu führen, der Reiz.
Warum das Ende für ihn trotzdem katastrophal ist
Sein Urteil fällt offenbar wegen genau dieses Kontrasts besonders hart aus: Nach dem Sieg über den Endgegner erscheint nur ein kurzes Glückwunschfenster. Brevik beschreibt, dass nach dem Kampf lediglich eine kleine Meldung eingeblendet wird und das Spiel dann direkt auf dem Desktop beendet ist.
Genau deshalb bezeichnet er dieses Abschlussmoment als das schlechteste Spielende, das er je erlebt habe. Gleichzeitig betont er aber ausdrücklich, dass er das Gesamtspiel trotzdem liebt und es für ihn „fantastisch“ bleibt.
Quick facts
- David Brevik nennt Eye of the Beholder (1991) als eines der ältesten von ihm installierten Spiele.
- Er lobt Atmosphäre, Dungeon-Erkundung und auf Millimeterpapier gezeichnete Karten.
- Sein Negativurteil richtet sich vor allem gegen das Finale: Nach dem Bosskampf nur ein kurzes Dialogfenster und dann endet das Spiel.
- Trotzdem zählt Brevik das Spiel zu seinen Favoriten.
- Aktuell spielt er viel Marvel Heroes (Entwicklung maßgeblich mitbeteiligt); nach der Einstellung wurden eigene Server durch Fans betrieben.
- Außerdem nennt er Minecraft auf einem Familienserver.
- Für lange Zeit investierte er besonders viel Zeit in Everquest und World of Warcraft.
MMORPGs bleiben: Von Fanservern bis Klassik-Server
Abseits der Rückblicke ist Breviks Spielzeit laut Interview stark von MMORPGs geprägt. Aktuell verbringt er viel Zeit mit Marvel Heroes, an dessen Entwicklung er maßgeblich beteiligt war. Nachdem das Spiel eingestellt wurde, brachten Fans es mit eigenen Servern wieder zurück.
Neben dem Multiplayer-Fokus spielt er auch Minecraft – und zwar auf einem Familienserver. Gemeinsam mit Freunden und Angehörigen startet er immer wieder neue Welten.
Everquest und World of Warcraft: lange Bindung statt Glanzoptik
Besonders viel Zeit habe Brevik den Angaben zufolge in Everquest und World of Warcraft gesteckt. Bei Everquest verbindet er das Spiel mit gemeinsamen Jahren mit seiner Frau und nennt die Erfahrung für ihn persönlich als etwas Besonderes.
Auch wenn die Optik aus heutiger Sicht veraltet ist, kehrt er bis heute auf klassische Server zurück. Insgesamt bleibt er damit über die Jahre hinweg Genre-Lieblingen treu – Rollenspiele in unterschiedlichen Formen.


