Geekbench Leak: Nvidia RTX Spark N1X Beats AMD and Intel in Windows 11 ARM Test
Frühe Geekbench-7-Einträge zu Nvidias kommendem RTX-Spark-Chip N1X zeichnen ein klares Bild: In den Tests auf Windows 11 on ARM liegt der neue Prozessor offenbar über den aktuellen mobilen Top-APUs von AMD und Intel – während Apples M5 Max weiterhin deutlich davonzuziehen scheint. Die Resultate, die zuvor öffentlich sichtbar waren und später entfernt wurden, konnten dennoch dokumentiert werden.
Welche N1X-Konfigurationen in Geekbench 7 auftauchten
In Geekbench 7 wurden zwei RTX-Spark-Systeme mit unterschiedlicher Hardwareausstattung auf Basis von Nvidias N1X gesichtet. Beide liefen unter Windows 11 on ARM, die Einträge wurden inzwischen wieder entfernt, waren aber zuvor abrufbar.
- System mit voller CPU-Ausbaustufe (Windows 11 Pro): 20-Kern-CPU-Konfiguration plus Blackwell-GPU mit 6.144 Kernen. Ergebnis: 2.570 Punkte im Single-Core-Test und 23.126 Punkte im Multi-Core-Test. Verwendet wurde Windows 11 Pro.
- System mit reduzierter CPU-Ausbaustufe (Windows 11 Enterprise): 18-Kern-CPU in Kombination mit einer GPU mit 5.120 Kernen. Ergebnis: 2.541 Punkte im Single-Core-Test und 21.776 Punkte im Multi-Core-Test. Verwendet wurde Windows 11 Enterprise.
- Gemeinsamkeiten: Geekbench hat eine 10+10-Cluster-Konfiguration mit 4 GHz Basistakt für die Vollausbaustufe sowie eine 10+8-Konfiguration mit 3,9 GHz Basistakt für die reduzierte Variante ausgelesen. In beiden Fällen wurden 64 GiByte Arbeitsspeicher verwendet.
Wie N1X im Vergleich zu AMD und Intel abschneidet
Die dokumentierten N1X-Resultate werden mit aktuellen mobilen Referenzchips in Beziehung gesetzt. Dabei zeigt sich ein Muster: Im Single-Core bleibt der N1X gegenüber den Konkurrenten knapp vorn oder leicht dahinter – im Multi-Core gewinnt er deutlich.
- Gegenüber AMD Ryzen AI Max+ 395: Der N1X soll im Single-Core-Modus etwa 6 Prozent schneller sein als der aktuelle Geekbench-Durchschnitt des Ryzen AI Max+ 395. Im Multi-Core-Modus wird ein Plus von rund 12 Prozent genannt.
- Rahmendaten zum Ryzen AI Max+ 395: Der Vergleichschip kombiniert 16 Zen-5-Kerne mit einer Radeon-8060S-Grafikeinheit (40 RDNA-3.5-Recheneinheiten) und unterstützt bis zu 128 GiB LPDDR5X.
- Gegenüber Intel Core Ultra X9 388H: Für den Panther-Lake-Teil wird berichtet, dass der N1X im Single-Core-Modus etwa 7 Prozent langsamer ist, im Multi-Core-Modus aber rund 20 Prozent schneller liegt.
- Rahmendaten zum Core Ultra X9 388H: 16 CPU-Kerne in einer 4P+8E+4LPE-Konfiguration sowie eine Arc-B390-GPU. Als Geekbench-Werte werden 2.767 Punkte Single-Core und 19.304 Punkte Multi-Core genannt.
Wichtig ist dabei der Datenhintergrund: Der Intel-Wert basiert laut Bericht derzeit nur auf einem einzelnen öffentlichen Ergebnis und nicht auf einem breiteren Durchschnittswert.
Apple M5 Max bleibt der Benchmark-Spitzenreiter
Als zusätzliche Referenz wird Apples M5 Max herangezogen. Der Chip setzt auf eine 18-Kern-CPU, eine GPU mit bis zu 40 Kernen sowie bis zu 128 GiB Unified Memory im Package. In 19 öffentlich einsehbaren Geekbench-7-Ergebnissen zum M5 Max, die geprüft wurden, liegt der Durchschnitt bei etwa 3.766 Punkten im Single-Core-Test und 35.527 Punkten im Multi-Core-Test.
- Rückstand des N1X gegen M5 Max: Im Single-Core soll der N1X rund 32 Prozent hinter dem M5 Max liegen.
- Rückstand im Multi-Core: Im Multi-Core wird ein Minus von etwa 35 Prozent angegeben.
Was die Ergebnisse für den Blick auf N1X bedeuten
Die gesichteten Geekbench-7-Einträge machen vor allem zwei Dinge deutlich: Erstens zeigen die beiden dokumentierten N1X-Varianten (mit 20 bzw. 18 CPU-Kernen) konsistente Leistungsunterschiede entlang der Ausbaustufe. Zweitens positionieren die Werte den N1X gegenüber AMD und Intel zumindest im Multi-Core-Bereich klar besser, während Apple im Vergleich weiterhin einen deutlich größeren Abstand hält.


