Assassin’s Creed Black Flag Resynced Hits 3.5M Units in 14 Days, Ubisoft Says

Ubisoft sieht sich nach den ersten Verkaufszahlen zu Assassin’s Creed Black Flag Resynced wieder klarer auf Kurs. CEO Yves Guillemot verweist dabei auf einen frühen Erfolg, der dem Publisher zeigt, dass das Comeback-Programm nicht nur auf dem Papier funktioniert.

Quick facts

  • Assassin’s Creed Black Flag Resynced hat nach 14 Tagen 3,5 Millionen Einheiten abgesetzt bzw. ausgeliefert.
  • Der Titel startete im Juli und wirkt sich daher erst im zweiten Finanzquartal aus.
  • Ubisofts Net Bookings für März bis Juni lagen bei 256 Mio. € (9 Prozent unter dem Vorjahr).
  • Das Unternehmen hält am Gesamtzieljahr 2026/27 fest und will das Sparprogramm fortsetzen.
  • Neue große Action-Titel sind erst für 2027/28 und 2028/29 geplant: Assassin’s Creed, Far Cry und Ghost Recon.
  • Ubisoft prüft derzeit zudem neue Finanzierungsoptionen, betont aber ausreichende Liquidität für kurzfristige Verbindlichkeiten.

Nach eigenen Angaben erreichte Ubisoft die anvisierten Verkaufsziele für das erste Jahr von Black Flag Resynced bereits innerhalb der ersten zwei Wochen. Mit 3,5 Millionen ausgelieferten Exemplaren liefert das Remake des PlayStation-4-Piraten-Klassikers offenbar den Beweis, dass der Publisher weiterhin Kunden überzeugen und Bestseller abliefern kann.

Warum die Quartalszahlen noch nicht sprechen

Trotz des starken Starts zeichnet sich in den jüngsten Quartalszahlen für den Zeitraum März bis Juni noch kein voller Effekt ab. Der Grund: Assassin’s Creed Black Flag Resynced erschien erst im Juli und fließt somit erst in das zweite Finanzquartal ein.

Ubisofts Net Bookings lagen in den Monaten März bis Juni bei 256 Mio. €. Das entspricht einem Rückgang um 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damals war der Vergleichswert stark durch die Markteinführung von Assassin’s Creed Shadows im März 2025 geprägt.

Positiv hervor hebt Ubisoft zuletzt das Mobilegame Invincible: Guarding the Globe, das gut gelaufen sein soll. Ob und wie stark Black Flag Resynced die kommenden Zahlen drehen wird, bleibt damit zunächst abzuwarten.

Rückschläge, Umstrukturierung und der Blick nach vorn

In den vergangenen Jahren hatte Ubisoft spürbare Zweifel an seiner Stabilität erlebt. Zu den genannten Problemen zählen Stellenabbau, Projektstopps und Studio-Schließungen, begleitet von einer neuen Konzernstruktur, die den Weg zurück auf den Erfolgsfokus ermöglichen soll.

Dass Verkaufserfolge nicht automatisch vor Entlassungen schützen, musste zuletzt auch das Team von Ubisoft Barcelona erfahren: Mitarbeiter, die am Assassin’s Creed Black Flag Resynced mitgewirkt haben, waren dennoch von personellen Konsequenzen betroffen.

Guillemot hält indes an den ausgegebenen Zielen für das Gesamtjahr 2026/27 fest. Das Sparprogramm soll demnach fortgesetzt werden, während der Konzern an weiteren Stellschrauben arbeitet.

Finanziell betont Ubisoft außerdem ausdrücklich, dass ausreichend Liquidität für die kurzfristigen Verbindlichkeiten vorhanden ist. Gleichzeitig heißt es, dass derzeit neue Finanzierungsoptionen geprüft werden.

Game-Plan und Gamescom 2026

Für Aktionäre bleibt das Bild laut den Angaben gemischt: Der Aktienkurs unterliege starken Schwankungen. Neue große Action-Blockbuster der Marken Assassin’s Creed, Far Cry und Ghost Recon werden erst für die Geschäftsjahre 2027/28 und 2028/29 erwartet.

Ubisoft zählt zudem zu den bereits bestätigten Ausstellern der Gamescom 2026 in Köln, die vom 26. bis 30. August stattfindet. Das konkrete Line-up bleibt allerdings noch unbekannt.

Marcus Chen is a gaming journalist and industry reporter with more than 10 years of experience. He covers releases, announcements, and trends across PC, PlayStation, Xbox, and Nintendo, and keeps a close eye on the indie scene and esports. Previously an editor at several gaming publications, he now writes news, reviews, and breakdowns of major industry moments—from big showcases to updates on popular titles. His work is aimed at players who want a clear, fast read on what happened and why it matters.