The Witcher 4 Set for 2028 Release, CD Projekt Red Shares Update at Gamescom

CD Projekt Red hat den Start von The Witcher 4 erstmals auf ein konkretes Kalenderjahr eingegrenzt: Das Rollenspiel soll 2028 erscheinen. Ein exaktes Datum bleibt aber weiterhin offen – und für PC-Spieler bedeutet das vor allem, dass die Hardwarebasis, auf der das Spiel tatsächlich läuft, noch nicht absehbar ist.

Key takeaways

  • The Witcher 4 ist als Release-Fenster auf das Jahr 2028 festgelegt, jedoch ohne konkreten Tag oder Monat.
  • Rund 500 Entwickler arbeiten derzeit am Projekt, das CD Projekt Red als größtes und ambitioniertestes in der Studiohistorie einordnet.
  • Das bislang einzige Technik-Setup stammt aus einer Demo im Juni 2025 auf PlayStation 5 mit 60 FPS und globalem Raytracing.
  • Vor dem Witcher-4-Start steht ein neues Witcher-3-Kapitel an: Songs of the Past erscheint 2027 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S.
  • Mit dem Update zu Songs of the Past setzt The Witcher 3 nun Windows 11, DirectX 12 und eine SSD voraus und schließt Grafikkarten ohne aktiven Treiber-Support aus.

CD Projekt Red nennt 2028 als Ziel, keine Fixdaten

In einer Videobotschaft erklärte Michał Nowakowski, wie weit The Witcher 4 aktuell intern ist und worauf sich Fans einstellen sollen. Nach seinen Angaben sind derzeit mehr als 500 Entwickler am Spiel beteiligt. CD Projekt Red beschreibt das Projekt als das größte und ehrgeizigste der Firmengeschichte.

Zwischen der offiziellen Ankündigung und dem frühestmöglichen Release lägen laut Planung etwa 16 Monate, zwischen Ankündigung und spätestmöglichem Termin rund 28 Monate. Nowakowski betont dabei explizit, dass es sich um ein anvisiertes Zeitfenster handelt – nicht um eine feste Zusage. Ein konkretes Datum nannte er auch in diesem Update nicht.

Gleichzeitig erinnerte die Meldung an die Vergangenheit: Weder The Witcher 3 noch Cyberpunk 2077 hielten die ursprünglich kommunizierten Starttermine ein. Bis zum erwarteten Witcher-4-Start dürften daher sowohl bei NVIDIA als auch bei AMD mindestens eine weitere Grafikkarten-Generation verfügbar sein; auf der CPU-Seite werden voraussichtlich ebenfalls neue Plattformen im Desktop-Umfeld bereitstehen.

Was das für PC-Spieler heißt: Hardwarestand ist noch offen

Für den PC ist der wichtigste Punkt der neue Rahmen: Das Action-Rollenspiel wird nicht auf einer heute verfügbaren Grafikkarten- oder CPU-Generation „festgenagelt“ sein, weil der reale Ziel-Hardwarestand bis 2028 noch wechseln kann. Als Orientierung nennt die Meldung, dass beispielsweise Geforce RTX 5000 (Blackwell) und Radeon RX 9000 (RDNA 4) grob dort liegen könnten, wo heutige Modelle wie Geforce RTX 4000 (Ada Lovelace) und Radeon RX 7000 (RDNA 3) im Markt stehen.

Für die unmittelbare Zukunft füllt CD Projekt Red die Lücke: The Witcher 3: Wild Hunt – Songs of the Past soll 2027 erscheinen. Damit rückt ein weiteres Witcher-3-Kapitel in den Fokus, während The Witcher 4 weiterhin auf 2028 zielt.

Unreal Engine 5.6: Die Technikbausteine hinter Witcher 4

Die bislang einzige veröffentlichte Technologie-Ansicht zu The Witcher 4 lief im Juni 2025 auf PlayStation 5 mit 60 FPS und Raytracing für globale Beleuchtung. Dabei wurden mehrere Komponenten der Unreal Engine 5.6 vorgestellt: FastGeo Streaming, Nanite Foliage, das Unreal Animation Framework, der ML Deformer sowie das Mass-System für große Menschenmengen.

Aus PC-Sicht hebt die Meldung vor allem FastGeo Streaming hervor. Die Technik soll das Nachladen von Geometrie entkoppeln und damit genau jenes Traversal-Stuttering adressieren, das Unreal-Engine-5-Titel in den letzten Jahren wiederholt in den Fokus gestellt haben.

Nanite Foliage zielt darauf ab, Vegetation bis auf kleinste Strukturelemente herab zu rendern. Der ML Deformer übernimmt derweil Muskel- und Hautverformungen.

Ein weiterer Hardware-Impuls kommt laut Bericht von NVIDIA: Auf der GDC im März 2026 wurde RTX Mega Geometry für die Wälder von The Witcher 4 gezeigt, inklusive Aussicht auf vollständiges Pathtracing. Seitdem habe es keine neuen technischen Updates gegeben. Ein für Juni 2026 kursierender Auftritt beim Unreal Fest sei zudem auf eine missverständliche Podcast-Aussage zurückgegangen – eine Teilnahme sei nie bestätigt gewesen.

Gamescom 2026: CD Projekt Red zeigt nur Songs of the Past

Auf der Gamescom 2026 in Köln präsentiert CD Projekt Red vom 26. bis 30. August ausschließlich The Witcher 3: Wild Hunt – Songs of the Past. Gezeigt wird die Erweiterung als geführte Demo in Halle 8.1 an den Ständen B030 und A031.

Weitere Details zur Erweiterung kündigt der Entwickler für den 25. August im Rahmen von „Opening Night Live“ an. Die Zusammenarbeit für Songs of the Past erfolgt gemeinsam mit Fool’s Theory. Laut Angaben umfasst das Projekt rund 190 Entwickler.

Die Erweiterung erscheint für PC, PlayStation 5 sowie Xbox Series X/S. Beim Umfang ordnet CD Projekt Red das Kapitel näher bei Blood and Wine ein als bei Hearts of Stone.

Systemanforderungen: Was Spieler vor 2027 prüfen sollten

Mit dem Update zu Songs of the Past hebt CD Projekt Red die Mindestanforderungen für The Witcher 3 an: Als Betriebssystem wird Windows 11 vorausgesetzt, ebenso DirectX 12 und eine SSD. Außerdem fallen Grafikkarten aus der Liste, die keinen aktiven Treiber-Support mehr erhalten.

Für Spieler, die The Witcher 3 auf älterer Hardware bereits nutzen oder ohnehin vor Songs of the Past noch einmal neu starten möchten, ist das der entscheidende Praxispunkt: ein Aufrüstbedarf kann schon vor dem Witcher-4-Release relevant werden.

Mindestanforderungen für The Witcher 3 (für Songs of the Past Update):

Komponente Mindestvorgabe
CPU AMD Ryzen 5 2600 oder Intel Core i5-8400
Grafikkarte NVIDIA GeForce GTX 1660 oder AMD Radeon RX 5500 XT
Grafikspeicher mindestens 6 GiB
Arbeitsspeicher mindestens 12 GiB
Speicherplatz 70 GiB auf einer SSD
Betriebssystem Windows 11 (64 Bit)
Grafik-API DirectX 12

Für The Witcher 4 selbst nannte CD Projekt Red bisher keine Systemanforderungen. Da der Release für 2028 geplant ist, dürften sich die Marktbedingungen bis dahin stark verändern. Konkret nennt die Meldung als erwartbare Eckpunkte auf der Plattformseite: AMD Zen 6 und RDNA 5, Intel Nova Lake-S sowie NVIDIA Rubin.

Marcus Chen is a gaming journalist and industry reporter with more than 10 years of experience. He covers releases, announcements, and trends across PC, PlayStation, Xbox, and Nintendo, and keeps a close eye on the indie scene and esports. Previously an editor at several gaming publications, he now writes news, reviews, and breakdowns of major industry moments—from big showcases to updates on popular titles. His work is aimed at players who want a clear, fast read on what happened and why it matters.